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Hintergrund Core Learning

Lektion 1 Modul 1

Sinn und Zweck von Core Learning

Gehörst du zu den Menschen, die das Geheimnis für nachhaltige Lösungsfindungen verinnerlichen möchten? Und zu denen, die der Wahrheit ständig auf der Spur sind? Aber vor allem zu denen, die Freiheit als großen Wert für sich in Anspruch nehmen?

Blick in die Vergangenheit

In der Vergangenheit konnten Seminare keine ausreichend nachhaltige Wirkung erzeugen, trotz Integrationstechniken für die Praxis. Es stellte sich in vielen Jahren meiner Arbeit heraus, dass es immer auf die gleichen Kompetenzen hinausläuft. Gründe wie zu wenig Zeit, fehlendes Bewusstsein oder der Glaube, dass das Führungskräfte bereits kennen. Im Seminar sollte sich dennoch herausstellen, dass die Führungskräfte bereits viele Seminare besucht hatten, aber entsprechende Kompetenzen im Alltag nicht anwenden konnten.

Ist Zustand

Soft Skills lassen sich nur schwer erlernen, sodass sie auch in emotionalen Situationen angewendet werden können. Vom Bild her wäre das ein Haus ohne Fundament. So hängen weiche Faktoren in der Luft. Man versucht zwar mit vielen praktischen Tipps und Techniken dem Kern einer solchen Schlüssel-Kompetenz zu entsprechen, erreicht mehr und mehr Umsetzung aber das Problem bleibt.

Mein ständiges Gefühl, das kann es nicht sein, es muss anders funktionieren, ließ mich in den letzten 10 Jahren nach den Ursachen forschen:

Das Ergebnis

Es fehlte zum einen der entsprechende Bezugspunkt und zum anderen das Bewusstsein über die differenzierte Bedeutung von Kompetenzen wie Selbstreflexion, Selbstverantwortung oder Kommunikation.

Die Lösung

1. Der Bezugspunkt
Für die entwicklungsfördernden und ursächlichen Kompetenzen ist das Wesen als Bezugspunkt relevant. Mit dem Wesen, unserem Kern, welches das Menschsein stark prägt, haben wir jetzt eine verlässliche Bezugsgröße, ein Fundament. Das Selbst steht uns jederzeit in allen Lebenslagen zur Verfügung. Und die Schlüsselkompetenzen beziehen sich auf eine solide Basis und können uns wirkungsvoll unterstützen. Es findet ein magisches Zusammenspiel mit den Kompetenzen statt. Sie Lassen uns Schritte gehen, die sich gleichzeitig bedingen. Unsere persönlichen Entfaltung wird zum Kalkül. Im Kurs lernst du, wie dieses Zusammenspiel funktioniert.


2. Die Differenzierung
Im Kontext der Untersuchungen stellte sich die Frage, was sind ursächliche und was sind Wirk-Kompetenzen. Diese Differenzierung brachte wahre Entwicklungsschübe ans Tageslicht. Als Beispiel: Resilienz ist eine sehr elementare Kompetenz. Aber sie ist eine Folge aus der Verwirklichung unserer Persönlichkeit. Selbstreflexion ist dagegen eine ursächliche Kompetenz. Sie verursacht Wirkungen wie Resilienz, Wertschätzung, Ambiguitätstoleranz oder ermöglicht wertfreie Kommunikation.
Eine weitere Differenzierung steckt in den zusammengesetzten Worten mit dem Selbst davor. Nehmen wir Reflexion und Selbstreflexion als Beispiel. In der Lerneinheit steige ich näher darauf ein, deshalb nur kurz: Mit der Reflexion bringe ich Prozesse, Handlungen oder Ereignisse zusammen. Die Selbst-Reflexion bezieht sich auf den Bezugspunkt dem Selbst. Ihre Aufgabe ist es, wahrgenommene Impulse aus dem Selbst ins Bewusstsein zu übertragen. Nur mit diesem Schritt kann ich Informationen aus meiner Quelle auch ganz pragmatisch einsetzen. Klare Aufgabenabgrenzung. Oft versteht man undifferenziert das gleiche oder Ähnliches unter beiden Begriffen.
Aber mehr in der Lektion zu diesem Thema.

Der Weg zu Core Learning

Sam war der erste Schritt. Die Suche nach wesentlichen Kompetenzen und das Kategorisieren brachte Licht. Noch tiefer ins Thema einsteigend in Verbindung mit Praxis wurde Core Learning geboren. Core Learning erlaubt dir, deine persönliche Entwicklung nachhaltig zu gestalten.

Mit der Frage, wie gelangen die Impulse aus unserer unerschöpflichen Quelle zu uns ins Menschsein, entstand ein Prozess mit fünf maßgeblichen Schritten mit dem Ziel der Selbstverwirklichung. Zuerst ist die Quelle das Selbst, die fortlaufend sprudelt. Mit der Selbstwahrnehmung kann ich die wertvollen Informationen erkennen. Die Selbst-Reflexion verarbeitet dann das Wahrgenommene und bereitet es für das reale Leben vor. Allein dieser Prozess braucht Übung, um nicht mit Fehlinterpretationen auf die Fährte der Wünsche und Sehnsüchte zu gelangen.
Impulse sauber von meinen Erfahrungen und Paradigmen befreit, nutzen wir jetzt die Fähigkeit, uns zu verändern. Wir setzen mutig um. Diese essenziellen Umsetzungsschritte haben die Qualität - herausfordernd und sehr wirkungsvoll.

Lege ich jetzt die Selbst-Verantwortung als Stellschrauben über alles und erkläre sie als Ziel, bewege ich mich auf sicherem Terrain. Mein Entwicklungsprozess verläuft nach meinen persönlichen Kriterien ab. Ich handle jetzt pro-aktiv. Die Effektivität und Nachhaltigkeit stellen sich mit zusammenhängenden Schritten leicht und natürlich ein. "Packe es an, denn du bist deines Glückes Schmied".

Essenzielle Umsetzung als Verstärkung

Mit Erkenntnisse fällt es viel leichter, gesetzte Maßnahmen in die Praxis zu integrieren. Jedoch erst die Umsetzung verändert nachhaltig Prozesse und Verhalten. Aber was soll umgesetzt werden? Es sind die essenziellen Impulse, die in herausfordernde essenzielle Umsetzungsschritte gewandelt werden. Das schafft Sicherheit.

Fazit

Aus dem Selbst heraus kannst du alles schaffen, was du willst, vorausgesetzt es passt zu deinem Lebensplan, der im Selbst verankert ist. Nicht nur der Lebensplan, sondern auch das gesamte Potenzial, mögliche Wege der Umsetzung und die eigene Blaupause befinden sich dort. Das Selbst ist kein Paradies, zu dem man einfach hingeht, sondern es ist ein inliegender, existierender, aber schwer greifbarer Zustand, den man sichtbar machen muss. Der eine hat es einfacher, der andere ein wenig schwerer, das ist ein menschliches Phänomen. 

Natürlich gibt es viele Wege und vielleicht ergänzen sich deine bekannten Wege mit den Schritten von Core Learning. Wenn das Ziel stimmt, kommst du an.

Core Learning - Selbst regulieren

 ... mit dem Pareto Prinzip

In fünf essenziellen Schritten, ca. 20 % der Lerneinheiten, erreichst du 80 % deiner persönlichen Entfaltung im Beruf und im Leben. 

1

Das Selbst, der innere Kompass

Verantwortung für sich selbst für sein Selbst übernehmen. Verstehe es als Mindset. Das Selbst, der innerer Kompass, sendet dir ständig Veränderungsimpulse in dein Bewusstsein. Das ist der Zeitpunkt, sein Leben anders zu gestalten.
Das Selbst hat die Aufgabe, die äußere Ordnung herzustellen. Diese Impulse aus dem Selbst kommen ständig und viele davon nehmen wir intuitiv wahr und setzen sie um. Insbesondere bei Kindern ist das ein ganz natürlicher Prozess. Bei uns Erwachsenen braucht es öfter stärkere Hinweise. Denn wir glauben, alles kontrollieren und steuern zu müssen. Hinzu kommt, dass wir uns unter allen Umständen konform mit Gesellschaft sein wollen. Wir wollen ja schließlich dazu gehören. Dadurch sind Erfolg, Karriere, Ansehen, Anerkennung die Ratgeber. Aber, was ist mit DIR?


Damit du besser den inneren Impuls wahrnehmen kannst, ist es erforderlich,  dein Selbst wahrzunehmen. Mit der Absicht, ich will mein Selbst wahrnehmen, bringst du an dieser Stelle bereits die Bereitschaft mit etwas zu verändern.

2

Selbst-Wahrnehmung

Die Wahrnehmung des Selbst und den damit verbundenen Impuls der Veränderung ist der zweite Step. In der Lerneinheit Selbstwahrnehmung lernst du, dass diese Kompetenz ein Geschenk an alle Menschen ist. Durch Üben der Wahrnehmung und das Mindset: "Ja, ich will meinen inneren Kern wahrnehmen", erhältst du Sicherheit in deinem Handeln, du erwirbst Weisheit. Du wirst feststellen, wie stabil dieses Wissen ist und wie wertschätzend zu gleich. Wahrnehmung verlangt Übung. Das kannst du im täglichen Leben integrieren. Übungen findest du in der Lektion Training. Bleib Achtsamkeit und Aufmerksamkeit. Das ist schon die halbe Miete.

3

Selbst-Reflexion

Nachdem du Impulse wahrgenommen hast, müssen die natürlich reflektiert werden. Es kann insbesondere zu Beginn des Weges gut vorkommen, dass wahrgenommene Impulse aus dem Wunschdenken oder gar aus eigenen Mustern heraus generiert werden. Das ist ein natürlicher Prozess und findet immer wieder statt. Aus dem Grund muss man mehrfach hinterfragen, um was es bei diesem Impuls geht. Dient er meinem Ego, dann kommt er höchst wahrscheinlich nicht aus dem Selbst. Liegt dem Impuls eine unendliche Wahrheit zugrunde, die den Aspekt des Wandels mit ethischem Hintergrund hat, kannst du davon ausgehen, er kommt aus deinem Kern.

Das bedeutet dann - Handeln!

Um in deiner Verantwortung zu sein, bleibt dir nichts anderes übrig, als zu reflektieren, um zu differenzieren.

Stelle Fragen wie:

Wie sind die Verantwortlichkeiten verteilt?
Passt das zu mir?
Bin ich auf der ethischen Seite?
Was will der Impuls mir sagen? 
Die wichtigste Frage ist - WARUM.

4

Change

Die Fähigkeit, sich zu verändern, wohnt in jedem Menschen. Ansonsten könnten sich Babys nicht zu Erwachsenen entwickeln. Die Voraussetzung, dass der Veränderungsimpuls zu einem Wandel in unserer Persönlichkeit führt, ist die Veränderungsbereitschaft. Das Bewusstsein für die Veränderungsfähigkeit schwindet allerdings mit jeder Lebensphase. Da gibt es je nach Lebenssituation und Kultur sicher große Unterschiede. Es ist Arbeit, die Veränderungsbereitschaft wieder zurückzuerobern. Dafür stellen wir uns den Hemmschwellen und unseren ach so schönen Gewohnheiten. Denn wir wollen mehr und dafür sind wir bereit, die Hürden aus unserem Leben zu entfernen.

5

Selbstverantwortung

Mit der Selbst-Verantwortung schließt sich der Regelkreis. Wir brauchen die Selbstverantwortung, um das Leben, die Würde des anderen zu schützen. Im Prinzip könnte diese Kompetenz auch zu Beginn des Regelkreises stehen. Denn ohne Selbstverantwortung, also Verantwortung für das eigene Selbst zu übernehmen, lässt es sich nur schwer starten. Der Anfang ist gleichzeitig auch das Ende.

Der innere Kompass erkennt das aktuelle Thema und leitet den nächsten Hinweis ein. Nehme den Impuls wahr, reflektiere ihn und setzen dann um. In der Umsetzung steckt die Veränderung und Nachhaltigkeit. Jetzt handelst du im höchsten Maße verantwortlich.

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